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Verwilderte Stadttauben                                                                                                                                          (Columba livia forma domestica)

Die Stadttaube oder Straßentaube ist ein Vogel aus der Familie der Tauben. Sie stammt von der Felsentaube ab, die als Haustaube in Gefangenschaft gehalten und gezüchtet wird und dann wieder verwildert ist. Sie ist in Städten in weiten Teilen der Welt verbreitet.

Merkmale

Die Stadttaube hat eine Körperlänge von 31 bis 34 cm. Sie ist kleiner als die Ringeltaube und hat einen kürzeren Schwanz. Das Federkleid ist sehr variabel. Ihre Gestalt ähnelt oft der Felsentaube, manche der zahlreichen Gefiedervariationen sehen der Felsentaube sehr ähnlich. Ansonsten treten auch weißgrau gemusterte, einheitlich dunkelgraue, rotgraue oder dunkel gescheckte Farbvarianten auf. Die Iris ist rot.

Fortpflanzung

Die Brutzeit dauert durchschnittlich etwa 17 - 18 Tage. Die Hauptbrutzeit liegt in Mitteleuropa meist in der Zeit vom März bis August oder bis in den Oktober, jedoch sind Bruten im Herbst und Winter nicht ungewöhnlich.

Das Gelege besteht nahezu immer aus zwei Eiern, mitunter aus einem, sehr selten aus dreien. Die Eier sind spindelförmig, oval, weiß und leicht glänzend. Sie werden im Abstand von 48 Stunden gelegt und 17 bis 18 Tage lang von beiden Partnern bebrütet, beginnend ab dem ersten Ei.

Nach dem Schlupf werden die Nestlinge anfänglich ständig gehudert und von beiden Partnern gefüttert. Mit 23 bis 25 Tagen Alter verlassen sie das Nest. Sie bleiben jedoch in dessen Nähe. Mit 30 bis 35 Tagen sind sie voll flugfähig und unabhängig.

Schäden an Gebäuden

Der Taubenkot ist zwar pH-neutral, jedoch ein Nährboden für Pilze, die Säure abscheiden, welche zum Beispiel Fassaden angreifen kann.Die Beseitigung des Taubenkots von Fassaden und Dachstühlen erfordert erheblichen materiellen Aufwand.

Übertragung von Krankheitserregern

Der Kot kann für den Menschen gefährliche Pilze und Bakterien enthalten. Frischer Kot wird dabei als ansteckender eingestuft als bereits ausgetrockneter und von der Sonne gebleichter Kot. Die Bakterien können auch am Gefieder anhaften und beim Fliegen durch die Luft übertragen werden. Bei der Beseitigung des Taubenkots können hohe Konzentrationen von Mikroorganismen in der Luft vorkommen.Infektionskrankheiten beim Menschen durch Tauben treten offensichtlich nur selten auf.Meist sind Personen mit geschwächtem Immunsystem betroffen. Infektionsquelle ist beinahe immer das Einatmen von infiziertem Taubenkot.

Bekämpfung

Nach gründlicher Inspektion durch einen Schädlingsbekämpfer werden mit Ihnen die Möglichkeiten der Taubenvergrämung besprochen. Eine Möglichkeit ist die Anbringung von 50mm-Netzen, diese sind schwer entflammbar.

 

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